{"id":613,"date":"2020-09-02T19:59:19","date_gmt":"2020-09-02T17:59:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/?page_id=613"},"modified":"2020-10-13T16:46:49","modified_gmt":"2020-10-13T14:46:49","slug":"glossar-m","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/glossar-m\/","title":{"rendered":"Glossar"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row gap=&#8220;35&#8243; content_placement=&#8220;top&#8220; bg_type=&#8220;video&#8220; video_url=&#8220;https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/wp-content-329291\/uploads\/2020\/05\/manus_playing_the_violin.mov&#8220; video_opts=&#8220;loop,muted&#8220; video_poster=&#8220;id^445|url^https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/wp-content-329291\/uploads\/2020\/05\/manus_geigerin.jpg|caption^null|alt^null|title^manus_geigerin|description^null&#8220; bg_override=&#8220;full&#8220; enable_overlay=&#8220;enable_overlay_value&#8220; overlay_color=&#8220;rgba(40,205,255,0.36)&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;]<div class=\"ult-spacer spacer-6a1e229791231\" data-id=\"6a1e229791231\" data-height=\"100\" data-height-mobile=\"150\" data-height-tab=\"\" data-height-tab-portrait=\"\" data-height-mobile-landscape=\"\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div><div id=\"ultimate-heading-34496a1e229791273\" class=\"uvc-heading ult-adjust-bottom-margin ultimate-heading-34496a1e229791273 uvc-5235  uvc-heading-default-font-sizes\" data-hspacer=\"no_spacer\"  data-halign=\"left\" style=\"text-align:left\"><div class=\"uvc-heading-spacer no_spacer\" style=\"top\"><\/div><div class=\"uvc-sub-heading ult-responsive\"  data-ultimate-target='.uvc-heading.ultimate-heading-34496a1e229791273 .uvc-sub-heading '  data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:80px;tablet:50px;tablet_portrait:50px;mobile_landscape:36px;mobile:28px;\",\"line-height\":\"desktop:100px;tablet:60px;tablet_portrait:60px;mobile_landscape:40px;mobile:35px;\"}'  style=\"font-family:&#039;Alegreya Sans&#039;;font-weight:100;color:#ffffff;\">Glossar<\/div><\/div><div class=\"ult-spacer spacer-6a1e2297912ac\" data-id=\"6a1e2297912ac\" data-height=\"100\" data-height-mobile=\"150\" data-height-tab=\"\" data-height-tab-portrait=\"\" data-height-mobile-landscape=\"\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row gap=&#8220;35&#8243; content_placement=&#8220;top&#8220; enable_overlay=&#8220;enable_overlay_value&#8220; overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.41)&#8220; el_id=&#8220;behandlungswege&#8220;][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;]<div class=\"image-arrow list-divider bullet-top\"><h2>\u00a0A<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Abduktion und Adduktion<\/strong>: Abspreizen und Heranf\u00fchren z.B. der Finger an die Mittelachse.<\/li>\n<li><strong>Adduktion<\/strong>: Siehe Abduktion.<\/li>\n<li><strong>Allgemeinan\u00e4sthesie:<\/strong> An\u00e4sthesie (Empfindungslosigkeit) oder Narkose (umgangssprachlich auch &#8222;Vollnarkose&#8220;). Kombination von zentralnerv\u00f6ser Schmerzausschaltung (Analgesie), Aufhebung des Bewusstseins (Hypnose) und D\u00e4mpfung vegetativer Funktionen, gegebenenfalls erweitert durch eine Muskelentspannung (Muskelrelaxation).<\/li>\n<li><strong>Allodynie:<\/strong> Schmerzempfindung, welche durch Reize ausgel\u00f6st wird, die \u00fcblicherweise keinen Schmerz verursachen.<\/li>\n<li><strong>Anamnese<\/strong>: Zielgerichtete Erfragung von potenziell medizinisch relevanten Informationen. Ziel ist die Erfassung der Krankengeschichte eines Patienten im Rahmen einer aktuellen Erkrankung: Sie informieren den Arzt \u00fcber Ihre Beschwerden. Mit detaillierten Fragen wird der Charakter Ihrer Beschwerden und Begleitsymptome sowie deren Auswirkung auf den Alltag und die Lebensqualit\u00e4t beleuchtet. Ebenfalls besprechen Sie Ihre Lebenssituation (Arbeit, H\u00e4ndigkeit, Vorerkrankungen etc.). Die Anamnese ist die wesentliche Grundlage f\u00fcr das Stellen der Diagnose.<\/li>\n<li><strong>Anatomische Grundposition<\/strong>: Position in folgender Stellung: aufrechter Stand, Unterarme supiniert (Handfl\u00e4chen nach vorn), F\u00fc\u00dfe parallel.<\/li>\n<li><strong>Anterior und posterior<\/strong>: Begriffspaar zur Lagebestimmung z. B. einer anatomischen Struktur relativ zu einer anderen. Anterior bedeutet zur Vorderseite hin gelegen, posterior bedeutet nach hinten hin gelegen. Andere Begriffspaare sind proximal und distal, radial und ulnar sowie palmar und dorsal.<\/li>\n<li><strong>Arthrose:<\/strong> Gelenkverschleiss.<\/li>\n<li><strong>Aufkl\u00e4rung:<\/strong> Der Arzt muss den Patienten aufkl\u00e4ren. Nur so k\u00f6nnen sie gemeinsam das weitere Vorgehen, also den Behandlungsplan, festlegen. Nur wenn der Arzt den Patienten korrekt aufgekl\u00e4rt hat, kann dieser frei entscheiden, ob und welche Behandlung er w\u00fcnscht. Der Patient soll \u00fcber den Eingriff oder die Behandlung soweit unterrichtet sein, dass er seine Einwilligung in Kenntnis der Sachlage geben kann. Die Aufkl\u00e4rung darf jedoch keinen f\u00fcr seinen Gesundheitszustand sch\u00e4dlichen Angstzustand hervorrufen. Daraus ergibt sich ein eigentlicher Optimierungsauftrag an die Medizin: Damit die Patienten die Information auch verstehen und \u00abverdauen\u00bb k\u00f6nnen, ist es bei medizinisch n\u00f6tigen Eingriffen nach Meinung des FMH-Rechtsdienstes angezeigt, etwa die f\u00fcnf h\u00e4ufigsten oder schwersten Risiken zu erl\u00e4utern. Neben diesen juristischen Aspekten hat die Aufkl\u00e4rung auch f\u00fcr die Medizin selbst eine grosse Bedeutung: Sie dient der Vertrauensbildung und dem Sicherheitsgef\u00fchl der Patientin. Die Aufkl\u00e4rung ist ein Austausch zwischen Arzt und Patient. Sie verlangt nach einer beidseitigen Mitwirkung. Eine angemessene Patientenaufkl\u00e4rung ist f\u00fcr jede Behandlung wichtig. Sie ist eine Bedingung, um den Behandlungsvertrag zu erf\u00fcllen. Der Wille eines Patienten muss respektiert werden. Dies ist Voraussetzung f\u00fcr jede medizinische Behandlung und Betreuung.<\/li>\n<li><strong>Axon: <\/strong>Langer schlauchartiger Nervenzellfortsatz (auch Neurit), der in einer H\u00fclle von speziellen Zellen (Ganglienzellen) verl\u00e4uft und zusammen mit dieser Umh\u00fcllung als Nervenfaser bezeichnet wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>B<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Blutleere:<\/strong> Die Hand wird mit einer Binde ausgewickelt. Anschliessend wird am Oberarm eine Blutdruckmanschette aufgepumpt, um die Durchblutung der Hand zu unterbinden. Dies erleichtert die Darstellung sehr kleiner Strukturen (z.B. Nerven der Hand). Die Strukturen im Operationsfeld sind besser darstellbar und k\u00f6nnen so leichter gesch\u00fctzt werden.<\/li>\n<li><strong>Bogensehnenph\u00e4nomen<\/strong>: Auch bowstringing genannt. Bei insuffizienter F\u00fchrung der Beugesehnen durch gerissene Ringb\u00e4nder heben sich die Beugesehnen \u00abwie eine gespannte Bogensehne vom Bogen\u00bb vom Knochen nach palmar ab. Dies kann schmerzhaft sein. Die Beugung des Fingers ist oft eingeschr\u00e4nkt, da die Gleitamplitude der Sehne durch die insuffiziente F\u00fchrung verringert ist. Der Einriss eines Ringbandes ist eine h\u00e4ufige Kletterverletzung. Das Bogensehnenph\u00e4nomen ist eine seltene Komplikation nach der chirurgischen Behandlung des schnellenden Fingers.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>C<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Carpus (Handwurzel)<\/strong>: Die Handwurzelknochen sind in zwei Reihen zwischen den Unterarmknochen und den Mittelhandknochen angeordnet. Sie bilden mehrere Gelenkreihen, welche das Handgelenk bilden. Klinisch relevant sind die Handwurzelknochen, da sie von zahlreichen degenerativen Erkrankungen, Br\u00fcchen, Bandverletzungen (Instabilit\u00e4t) und deren Folgen betroffen sind:<br \/>\n\u2022 Kahnbein (os scaphoideum): Bruch, Pseudarthrose, STT-Arthrose<br \/>\n\u2022 Mondbein (os lunatum): M. Kienb\u00f6ck, ulnokarpaler Konflikt<br \/>\n\u2022 Dreieckbein (os triquetrum): kn\u00f6cherner Ausriss des Lig. radiotriquetrale<br \/>\n\u2022 Grosses Vieleckbein (os trapezium): Rhizarthrose, STT-Arthrose<br \/>\n\u2022 Kleines Vieleckbein (os trapezoideum): STT-Arthrose<br \/>\n\u2022 Kopfbein (Os capitatum): mediokarpale Arthrose, Fenton Syndrom<br \/>\n\u2022 Hakenbein (os hamatum): Hamatumspitzensyndrom, Bruch des Hakens des Hakenbeins<\/li>\n<li><strong>Computertomographie (CT):<\/strong> Die CT ist eine bildgebende Untersuchung. Aus verschiedenen Richtungen treten R\u00f6ntgenstrahlen in den K\u00f6rper ein. Die Absorption der Strahlung ist dichteabh\u00e4ngig und gewebespezifisch. Ein Computer berechnet aus der R\u00f6ntgenstrahlenabsorption eines durchleuchteten K\u00f6rpers Schnittbilder in drei Ebenen. Die Computertomographie erm\u00f6glicht eine wesentlich detailreichere Betrachtung eines K\u00f6rpers im Vergleich zum R\u00f6ntgenbild, da jede Schnittebene einzeln betrachtet wird und \u00dcberlagerungen oder \u00dcberschneidungen von verschiedenen Strukturen praktisch wegfallen. Die Computertomographie eignet sich sehr gut f\u00fcr die Beurteilung komplexer Br\u00fcche zur Therapieplanung oder um nach stattgehabter konservativer oder operativer Therapie die Knochenheilung im Detail zu beurteilen.<\/li>\n<li><strong>CRPS:\u00a0<span style=\"font-weight: normal;\">Syn<\/span><\/strong>onym auch komplexes regionales Schmerzsyndrom, Morbus Sudeck oder Algodystrophie.\u00a0Pathognomisch f\u00fcr die Erkrankung ist ein bekannter Ausl\u00f6sefaktor der Erkrankung, Schmerzen (Allodynie, Hyperalgesie), Schwellung, Durchblutungsst\u00f6rung, Schweissneigung und Hautver\u00e4nderungen (Budapest Kriterien). Im weiteren Verlauf k\u00f6nnen Funktionseinschr\u00e4nkungen in Form von Schw\u00e4che und eingeschr\u00e4nkter Beweglichkeit hinzukommen. Die Krankheit f\u00fchrt zur Gewebsdystrophie und Atrophie. Die Therapie erfordert eine Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen (Schmerzzentrum, Handtherapie, Handchirurgie) und umfasst je nach Auspr\u00e4gung die Kortison-Stosstherapie,, Antineuropathika wie Gabapentin oder Pregabalin sowie intensive Physiotherapie und Ergotherapie. Die Behandlung ist oft langwierig und ist durch bleibende Funktionseinschr\u00e4nkungen charakterisiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>D<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>De Quervain Luxationsfraktur:<\/strong> Kombination einer Luxation der Handwurzelknochen um das\u00a0Mondbein (Os lunatum) und einer Kahnbeinfraktur (Os scaphoideum), benannt nach dem Schweizer Chirurgen Fritz de Quervain (= perilun\u00e4re transskaphoidale Luxationsfraktur).<\/li>\n<li><strong>De Quervain Tendovaginitis:<\/strong> Siehe Tendovaginitis De Quervain.<\/li>\n<li><strong>Diagnose:<\/strong>\u00a0Feststellung einer Krankheit. Die Grundlage zur Diagnosefindung ist die Anamnese, die klinische Untersuchung und gegebenenfalls die weiterf\u00fchrenden apparative Untersuchungen \u2013 eine Gesamtschau aller objektiven Fakten und erhobenen Befunde. Erst nach Feststellung der Diagnose kann die Therapieplanung stattfinden.<\/li>\n<li><strong>Diagnostik:<\/strong> Verschiedene analytische Methoden wie Anamnese, klinische Untersuchung und weiterf\u00fchrende apparativen Untersuchungen bzw. der Weg zur Diagnose oder die Diagnosefindung. Die erfolgreiche Diagnostik endet mit der Benennung des gefundenen Krankheitsbildes.<\/li>\n<li><strong>Digitalkanal:<\/strong> Gleitlager der Beugesehnen im Bereich der Finger. Der Digitalkanal wird dorsal von den Fingerknochen, Gelenken und palmaren Platten gebildet, palmar durch die Ringb\u00e4nder. Der Digitalkanal ist durch eine Gleitschicht ausgekleidet. In ihm liegen die Beugesehnen.<\/li>\n<li><strong>Distal:<\/strong> Siehe proximal.<\/li>\n<li><strong>Dorsal:<\/strong> Siehe palmar.<\/li>\n<li><strong>Dreiecksbein:<\/strong> Os triquetrum, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Dupuytren\u2019sche Erkrankung:<\/strong> Gutartige Bindegewebsumbildung und -wucherung (Metaplasie) der Hohlhandfaszie, welche meist phasenartig verl\u00e4uft und am h\u00e4ufigsten M\u00e4nner ab 50 betrifft. Der Kleinfinger und Ringfinger sind \u00f6fter betroffen. Die Erkrankung bildet Kn\u00f6tchen- und Str\u00e4nge und kann so durch die Verk\u00fcrzung der Bindegewebsfaszie zum Streckdefizit der Fingergelenke f\u00fchren: zur Dupuytren\u2019schen Kontraktur. Die Krankheit an sich ist nicht therapiebed\u00fcrftig, jedoch die Beugekontraktur der Langfingergelenke schon. Man kann in einem fr\u00fchen Stadium nicht mit Sicherheit sagen, bei welchem Patienten sich eine Kontraktur mit Streckdefizit der Fingergelenke ausbilden wird. Der Index der biologischen Aktivit\u00e4t (Index of biologic severity) sch\u00e4tzt das Risiko. Der \u00e4rztliche Rat ist angezeigt, sobald die Hand nicht mehr plan auf die Tischfl\u00e4che (tabletop Test) gelegt werden kann oder die Hand nicht mehr in die Hosentasche (Pocket Test) gesteckt werden kann. Die Behandlung erfolgt minimalinvasiv durch Xiapexinfiltration, perkutane Nadelfasziotomie oder offen chirurgisch durch die partielle Fasziektomie (siehe auch Behandlungen).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>E<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Einverst\u00e4ndnis:<\/strong> Siehe Aufkl\u00e4rung.<\/li>\n<li><strong>ENMG:<\/strong> Die Elektroneuromyografie oder Elektroneurographie (ENG) ist eine neurologische Untersuchung zur funktionellen Kontrolle eines peripheren Nervens. Es werden unter anderem die Nervenleitgeschwindigkeit und deren Verteilung, die Amplitude und die Refrakt\u00e4rzeit erfasst. Dabei ist es m\u00f6glich, zwischen einer Sch\u00e4digung der Nervenh\u00fclle (Myelinscheide) und einer Sch\u00e4digung der Nervenfaser selbst (Axon) zu unterscheiden. Eine Zerst\u00f6rung der Myelinscheide f\u00fchrt durch Beeintr\u00e4chtigung der Erregungsleitung zur Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit. Dem gegen\u00fcber kommt es durch Verlust der Axone zur Verringerung der Amplitude der Reizantwort.<\/li>\n<li><strong>Enthesiopathie<\/strong> <strong>des epicondylus humeri lateralis:<\/strong> Auch Tennisellenbogen genannt, \u00dcberlastungssyndrom bzw. degenerative Erkrankung des Muskelursprungs des \u00e4usseren (lateralen) Ellenbogens (keine -tendinitis oder Entz\u00fcndung, sondern Enthesiopathie), ca. 10mal h\u00e4ufiger als die Erkrankung der medialen Seite (auch Golfer-Ellenbogen).<\/li>\n<li><strong>Enthesiopathie<\/strong> <strong>des epicondylus humeri medialis<\/strong>: Auch Golfer-Ellenbogen, \u00dcberlastungssyndrom bzw. degenerative Erkrankung des Muskelursprungs des inneren medialen Ellenbogens (keine -tendinitis oder Entz\u00fcndung, sondern Enthesiopathie). Durch repetitive Handgelenksbeugung und Unterarmpronation hervorgerufen. Kann mit einer Ulnarnervenkompression am Ellenbogen vergesellschaftet sein. \u00c4ussert sich durch Schmerzen am inneren Ellenbogen. Ca. 10mal h\u00e4ufiger ist die Erkrankung der lateralen Seite (auch Tennisellenbogen).<\/li>\n<li><strong>Epicondylus medialis:<\/strong> Ellenbogenh\u00f6cker &#8211; Knochenstruktur des medialen distalen Oberarmknochens. Unter anderem Ursprung der extrinsischen Beugemuskeln. Dorsalseitig l\u00e4uft der Ulnarnerv um den Epicondylus medialis herum.<\/li>\n<li><strong>Epikondylektomie:<\/strong> Teilentfernung oder Abmeisseln eines kn\u00f6chernen Vorsprungs des medialen distalen Humerus. Therapieoption, um Spannung vom Ulnarnerven zu nehmen, oder die Subluxation des Nervens zu behandeln.<\/li>\n<li><strong>Ergotherapie:<\/strong> Das Ziel der Ergotherapie ist eine korrekte Ausf\u00fchrung allt\u00e4glicher Handlungen sowie die selbstbestimmte Teilhabe an allen Aspekten des soziokulturellen und beruflichen Lebens. Dies wird erreicht durch eine Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeintr\u00e4chtigten F\u00e4higkeiten und Funktionen. Neben geeigneten \u00dcbungen soll auch der Einsatz von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die Umwelt an die verbleibenden F\u00e4higkeiten angepasst wird und so ein Optimum an Rehabilitation erreicht wird.<\/li>\n<li><strong>Extension:<\/strong> Siehe Flexion.<\/li>\n<li><strong>Extrinsische Muskulatur:<\/strong> Siehe intrinsische Muskulatur.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>F<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Fasziotomie:<\/strong> Minimal invasive Therapieoption des M. Dupuytren. Das erkrankte Gewebe wird enzymatisch (Xiapex) oder chirurgisch (z. B. mit einer Nadel) durchtrennt. Das erkrankte Gewebe wird in der Hand belassen.<\/li>\n<li><strong>Fasziektomie, partielle:<\/strong> Offen chirurgische Therapieoption des M. Dupuytren. Die erkrankten Bindegewebsknoten und Str\u00e4nge werden chirurgisch entfernt.<\/li>\n<li><strong>Flexion und Extension<\/strong>: Beugung und Streckung z.B. eines Gelenkes. Die Flexion und Extension kann interpretationsfrei durch die Neutral-Null-Methode dokumentiert werden.<\/li>\n<li><strong>Funktionsstellung der Hand<\/strong>: Die Bewegungsausmasse der Hand k\u00f6nnen objektiv genau erfasst werden und mit der Neutral-Null-Methode beschrieben werden. Wichtiger als die Bewegungsausma\u00dfe einzelner Gelenke ist aber f\u00fcr den Patienten die generelle Funktionsf\u00e4higkeit der Hand im Privaten und Arbeitsalltag. Zur Betrachtung der globalen Bewegung der Hand wurden daher unter anderem der Kugelgriff (Hand umgreift eine Kugel), der Spitz- Fein- oder Pinzettengriff (Fingerspitze des Daumens und des Zeigefingers ber\u00fchren sich), der Schl\u00fcssel- oder Klemmgriff (Daumenfingerspitze liegt auf dem Daumen zugewandten Mittelglied auf, wie beim Einklemmen eines Schl\u00fcssels), der Breit- oder Grobgriff (z. B. Umfassen einer Zange mit dem Daumen und den Langfingern) und der Hakengriffe (z. B. Umfassen eines T\u00fcrgriffes) definiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>G<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Ganglion\u00a0(auch Zyste, Cyste, Kyste):<\/strong>\u00a0Der h\u00e4ufigste vorkommende Tumor der Hand. Es ist eine gutartige Raumforderung, welche von Gelenken oder Sehnenscheiden ausgeht. Diese Raumforderung ist aussen durch eine Membran begrenzt und mit einer gallertartigen Gleitfl\u00fcssigkeit gef\u00fcllt, welche durch die Gelenkkapsel oder Sehnenscheide gebildet wird. Ein Ganglion ist harmlos und der pure Nachweis ist nicht therapiebed\u00fcrftig. Ganglien k\u00f6nnen bei der Beugung und Streckung des benachbarten Gelenkes einen mechanischen Konflikt verursachen und schmerzen (siehe auch Behandlungen).<\/li>\n<li><strong>Garrod pads:<\/strong> Siehe knuckle pads.<\/li>\n<li><strong>Golfer-Ellenbogen:<\/strong> Siehe Enthesiopathie des epicondylus humeri medialis.<\/li>\n<li><strong>Grobgriff:<\/strong> Siehe Funktionsstellung der Hand.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>H<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Hakenbein:<\/strong> Os hamatum, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Hakengriff:<\/strong> Siehe Funktionsstellung der Hand.<\/li>\n<li><strong>Handwurzelknochen:<\/strong> Siehe Carpus.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>I<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Index der biologischen Aktivit\u00e4t:<\/strong> Fragenkatalog mit welcher die Aggressivit\u00e4t der Dupuytren\u2019schen Kontraktur sowohl vor als auch nach einer Behandlung (also auch das Rezidivrisiko) bewertet wird: Jede positiv beantworteter Punkt spricht f\u00fcr einen eher raschen Verlauf der Erkrankung: beidseitiger Handbefall der Erkrankung, r\u00fcckseitiger Befall \u00fcber den Fingermittelgelenken (knuckle pads), bekannte Erkrankung in der Familie (positive Familienanamnese), m\u00e4nnliches Geschlecht, Krankheitsbeginn vor dem 50. Lebensjahr, Daumen betroffen, mehr als 2 Finger betroffen, Befall der Krankheit der Peniswurzel (Induratio penis plastica) oder der Fu\u00dfsohle (M. Ledderhose).<\/li>\n<li><strong>Induratio penis plastica:<\/strong> Gutartige Bindegewebswucherung auf H\u00f6he der Peniswurzel, vergesellschaftet mit der Dupuytren\u2019sche Erkrankung (siehe auch Index der biologischen Aktivit\u00e4t).<\/li>\n<li><strong>Intrinsische und extrinsische Muskulatur:<\/strong> Muskeln welche die Finger, die Hand und das Handgelenk bewegen. Der Ursprung der intrinsischen Muskulatur befindet sich an der Hand (Daumenballen, Kleinfingerballen, Zwischenfingermuskulatur), der Ursprung der extrinsischen Muskulatur befindet sich am Unterarm.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>K<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Kahnbein:<\/strong>\u00a0os scaphoideum, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Karpaltunnel:<\/strong> Anatomische Region auf H\u00f6he der Handwurzelknochen (Carpus). Der Karpaltunnel ist in der Tat ein Tunnel der dorsal durch die Handwurzelknochen und palmar durch ein querverlaufendes Band (Retinaculum flexorum) begrenzt wird. Die den Karpaltunnel begrenzenden Strukturen sind starr und nicht elastisch. Eine Volumenzunahme im Karpaltunnel f\u00fchrt daher zur Druckerh\u00f6hung. Durch den Karpaltunnel ziehen der Mediannerv und die Beugesehnen der Finger und des Daumens.<\/li>\n<li><strong>Karpaltunnelsyndrom:<\/strong> Nervenkompressionssyndrom des Mediannerven auf H\u00f6he des Handgelenkes im sogenannten Karpaltunnel. H\u00e4ufigstes Nervenkompressionssyndrom im menschlichen K\u00f6rper (siehe auch Behandlungen).<\/li>\n<li><strong>Klinische Untersuchung:<\/strong> Der Arzt inspiziert, palpiert, pr\u00fcft die Funktion der verschiedenen funktionellen Einheiten des K\u00f6rpers und f\u00fchrt Provokationsteste mit den eigenen Sinnen und einfachen Hilfsmitteln durch. Die klinische Untersuchung ist immer zielgerichtet und auf die Beschwerdesymptomatik des Patienten abgestimmt, welche durch die Anamnese erhoben wurde. Sie grenzt die Verdachtsdiagnose von den m\u00f6glichen Differentialdiagnosen analytisch ab. In der Hand liegen die verschiedenen funktionellen Strukturen auf engstem Raum und so ist eine ausf\u00fchrliche klinische Untersuchung unabdingbar um die Struktur ausfindig zu machen, welche Ihre Beschwerde verantwortet.<\/li>\n<li><strong>Knuckle pads:<\/strong> M\u00f6gliche Auspr\u00e4gung des M. Dupuytren \u00fcber den dorsalen proximalen Interphalangealgelenken. Rundliche, gutartig-fibr\u00f6se manchmal schmerzhafte Verdickungen. Die chirurgische Exzision ist eine m\u00f6gliche Therapieoption bei symptomatischen und st\u00f6renden Verdickungen.<\/li>\n<li><strong>Kompartmentsyndrom:<\/strong> Erh\u00f6hter Gewebsdruck in einem geschlossenen oder begrenzten Gewebssystem z. B. einer Muskelgruppe f\u00fchrt zur Verminderung der Gewebedurchblutung. Neuromuskul\u00e4re Sch\u00e4den, sowie irreversible Gewebesch\u00e4den k\u00f6nnen entstehen, wenn der Druck nicht entlastet wird. Das Hauptsymptom sind sehr starke Schmerzen. Welche sich nicht durch einfache Schmerzmittel behandeln lassen. Bei Verdacht muss unverz\u00fcglich ein Arzt aufgesucht werden.<\/li>\n<li><strong>Kopfbein:<\/strong> Os capitatum, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Kortison Infiltration:<\/strong> Siehe \u2018schnellender Finger\u2018 und Ganglion.<\/li>\n<li><strong>Krallenhand:<\/strong> Durch die Ulnarisl\u00e4hmung (z.B. Kubitaltunnelsyndrom) herbeigef\u00fchrte krankhafte Ruhestellung der Hand mit \u00dcberstreckung der Langfingerbasisgelenke und Beugung der Mittel- und Endgelenke.<\/li>\n<li><strong>Kubitaltunnelsyndrom:<\/strong> Zweith\u00e4ufigste Nervenkompression des Menschen. Nervenkompressionssyndrom des Ulnarnerven auf H\u00f6he des Ellenbogens. Klinisch auff\u00e4llig durch Einschlafen des Kleinfingers und des kleinfingerseitigen Ringfingers sowie im Verlauf einer Schw\u00e4che der Abduktion und der Adduktion der Langfinger und des Schl\u00fcsselgriffes (Adduktion des Daumens). Im Endstadium m\u00f6gliche Entwicklung der Krallenhand (siehe auch Behandlungen).<\/li>\n<li><strong>Kugelgriff:<\/strong> Siehe Funktionsstellung der Hand.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>L<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Ledderhose:<\/strong> Morbus Ledderhose oder Ledderhose\u2019sche Erkrankung, gutartige Bindegewebswucherung auf H\u00f6he der Fu\u00dfsohlenfaszie (siehe auch Dupuytren\u2019sche Erkrankung und Index der biologischen Aktivit\u00e4t).<\/li>\n<li><strong>Lege artis:<\/strong> Vertragliche Leistungspflicht wird entsprechend dem Stand der Wissenschaft, den anerkannten Regeln der Technik sowie unter Einsatz der k\u00f6rperlichen und geistigen F\u00e4higkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse erf\u00fcllt.<\/li>\n<li><strong>Loge de Guyon:<\/strong> Anatomische Region in Angrenzung zum Karpaltunnel. Physiologische Engstelle zwischen Erbsenbein (Os pisiforme) und Hakenfortsatz des Hakenbeins (Hamulus ossis hamati) in welcher sich Ulnararterie und -nerv in einen oberfl\u00e4chlichen und tiefen Ast aufspalten und hindurchtreten. M\u00f6glicher Ort eines Kompressionssyndromes des Ulnarnerven.<\/li>\n<li><strong>Lokalan\u00e4sthesie:<\/strong> Injektion von Lokalan\u00e4sthetika zur Bet\u00e4ubung und Schmerzausschaltung in einem bestimmten von definierten Nerven versorgten Haut- und Gewebeareal ohne das Bewusstsein zu beeintr\u00e4chtigen, eventuell in Kombination mit gef\u00e4ssverengenden Substanzen.<\/li>\n<li><strong>Luxation:<\/strong> Ausrenkung eines Gelenkes. Das Gelenk steht nach der Luxation nicht mehr kongruent und wird von der Torsion oder Gelenkverrenkung unterschieden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>M<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Mediannerv:<\/strong> Siehe N. medianus.<\/li>\n<li><strong>Metaplasie:<\/strong> Umwandlung einer differenzierten Zellart in eine andere differenzierte Zellart. Bindegewebszellen (Fibroblasten und Fibrozyten) bilden sich bei der Dupuytren\u00b4schen Kontraktur zu kontraktilen Zellen (Myofibroblasten und Myofibrozyten) um.<\/li>\n<li><strong>Mondbein:<\/strong> Os lunatum, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>MRT:<\/strong> Die MRT ist eine bildgebende Untersuchung. In der MRT wird ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, welches die Teilchen (Atome) im menschlichen K\u00f6rper anregt. Die Anregung und die Zeit der Relaxation nach erfolgter Anregung sind gewebespezifisch. Die Anregung der Atome induziert im Empf\u00e4ngerstromkreis ein elektrisches Signal, welches messbar ist. Dieses Signal wird f\u00fcr Raumpunkte kleiner als 1mm aufgefangen und anschliessend berechnet der Computer die Schnittbilder aus diesen Werten. Diese Untersuchung eignet sich besonders f\u00fcr die Beurteilung von Weichgeweben (Bandl\u00e4sionen, Knorpelabnutzung, Ganglion, Weichgewebstumore).<\/li>\n<li><strong>Musikantenknochen:<\/strong> Siehe Narrenbein.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>N<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Nadelfasziotomie, perkutan:<\/strong> Technische miniinvasive Variante die Dupuytren\u2019sche Kontraktur zu behandeln. Dabei wird unter sehr oberfl\u00e4chlicher An\u00e4sthesie die Haut mit einer Nadel durchstochen und anschliessend der kontrahierte Strang der Hohlhandfaszie mittels der Nadelspitze durchtrennt. Das ver\u00e4nderte Gewebe verbleibt also in der Hand. Die Nadelfasziotomie hat ein geringeres Komplikationsrisiko aber ein etwas h\u00f6heres Rezidivrisiko und eignet sich daher bei einem langsam vorschreitenden Krankheitsverlauf, wenigen betroffenen Fingern und d\u00fcnnen Str\u00e4ngen (siehe auch Behandlungen). Die Rekonvaleszenz ist oft deutlich k\u00fcrzer im Vergleich zu offenen chirurgischen Techniken.<\/li>\n<li><strong>Narrenbein:<\/strong> Der Ulnarnerv ist der einzige der drei Hauptnerven der Hand, der am Ellenbogen auf der R\u00fcckseite des Ellenbogengelenkes verl\u00e4uft. Am inneren Ellenbogen (Epicondylus medialis) ist der Ulnarnerv sehr oberfl\u00e4chlich und nah am Oberarmknochen gelegen. Dadurch hat er eine geringe Weichgewebspolsterung und kann durch den engen Knochenkontakt bei einem Stoss nicht in die Tiefe ausweichen. Beim Ansto\u00dfen werden daher Schmerzen in seinem sensiblen Innervationsgebiet hervorrufen (auch \u201eSurrbeindli\u201c (Schweiz) oder \u201eMusikknochen\u201c (Deutschland), \u201enarrisches Bein\u201c (\u00d6sterreich), \u00abfunny bone\u00bb England).<\/li>\n<li><strong>Needeling:<\/strong> Siehe Nadelfasiziotomie, perkutan.<\/li>\n<li><strong>Nekrose:<\/strong> Absterben von einzelnen oder mehreren Zellen, krankhafter Vorgang ausgel\u00f6st aufgrund eines sch\u00e4digenden Einflusses: z.B. N\u00e4hrstoff- und Sauerstoffmangel, Gifte, lokale Drucksteigerung oder Kompartmentsyndrom.<\/li>\n<li><strong>Nervus Ulnaris Syndrom:<\/strong> Siehe Kubitaltunnelsyndrom.<\/li>\n<li><strong>Neutral-Null-Methode:<\/strong> Standardisierter Bewertungs- und Dokumentationsindex f\u00fcr die Beweglichkeit von Gelenken. Sie ist als 3-stelliger Code definiert, welcher das Bewegungsausmass eines Gelenks in Winkelgraden um eine bestimmte Achse wiedergibt.<\/li>\n<li><strong>N. medianus:<\/strong> Auch Mediannerv oder Mittelnerv; einer der drei Hauptnerven der oberen Extremit\u00e4t. Er innerviert sensibel palmar Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die radiale Seite des Ringfingers, sowie motorisch einen Grossteil der Daumenballenmuskulatur sowie den Grossteil der langen Beugemuskeln der Langfinger.<\/li>\n<li><strong>N. radialis:<\/strong> Einer der drei Hauptnerven der oberen Extremit\u00e4t. Er innerviert dorsal die radiale Handseite und motorisch die Streckmuskulatur des Handgelenkes und der Finger.<\/li>\n<li><strong>N. ulnaris<\/strong>: Einer der drei Hauptnerven der oberen Extremit\u00e4t. Er innerviert sensibel die ulnare oder dem Kleinfinger zugewandte Seite des Ringfingers und den Kleinfinger, sowie motorisch die Kleinfingerballenmuskulatur und einen Grossteil der intrinsischen Muskulatur, welche unter anderem die Langfinger abspreizt (Abduktion). Einziger der drei Hauptnerven der Hand, welcher auf der R\u00fcckseite der Knochen des Ellbogengelenkes verl\u00e4uft.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>O<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Os capitatum:<\/strong> Kopfbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os hamatum<\/strong>: Hakenbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os lunatum:<\/strong> Mondbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os scaphoideum<\/strong>: Kahnbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os triquetrum:<\/strong> Dreiecksbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os trapezium<\/strong>: Grosses Vieleckbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Os trapezoideum<\/strong>: Kleines Vieleckbein, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Osteophyt: <\/strong>Knochensporn. Degenerative gelenknahe Ver\u00e4nderungen mit Bildung kn\u00f6cherner Ausziehungen oder Ausl\u00e4ufern. Die Bildung wird als Versuch des K\u00f6rpers interpretiert, die Auflagefl\u00e4che eines arthrotischen Gelenkes zu verbreitern und damit den Druck pro Fl\u00e4che zu mindern.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>P<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Palmar und dorsal<\/strong>: Begriffspaar zur Lagebestimmung z. B. einer anatomischen Struktur relativ zu einer anderen. Palmar bedeutet zur Handinnenfl\u00e4che hin gelegen, dorsal bedeutet zur Handr\u00fcckseite hin gelegen. Ein gleichbedeutendes Wort f\u00fcr palmar ist volar. Andere Begriffspaare sind proximal und distal, radial und ulnar sowie anterior und posterior.<\/li>\n<li><strong>Pathognomisch:<\/strong> F\u00fcr eine Krankheit charakteristisch.<\/li>\n<li><strong>Patientenpflichten:<\/strong> Der Behandlungsvertrag schafft Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, d. h. beim Leistungserbringer und bei dem Patienten. Der Patient oder an ihrer Stelle der Versicherer ist verpflichtet, eine korrekte Arzt- oder Spitalrechnung fristgerecht zu bezahlen. Der Patient ist angehalten, dem Arzt die notwendigen Ausk\u00fcnfte \u00fcber sich und sein Leiden zu erteilen. Er muss zudem im Spital die Hausordnung respektieren, sich an die Weisungen des Personals halten und muss generell auf andere Patienten und das Personal R\u00fccksicht nehmen.<\/li>\n<li><strong>Pinzettengriff:<\/strong> Siehe Funktionsstellung der Hand.<\/li>\n<li><strong><strong>Plexusan\u00e4sthesie:\u00a0<\/strong><\/strong><span lang=\"DE-CH\">Synonym auch\u00a0<\/span>Regionalan\u00e4sthesie, Leitungsan\u00e4sthesie, Teilnarkose. \u00d6rtliche Schmerzausschaltung im Bereich der Nervenbahnen ohne Beeintr\u00e4chtigung des Bewusstseins. Hierzu werden Lokalan\u00e4sthetika in die direkte Umgebung der Nerven injiziert, welche die Hand sensibel innervieren, um die elektrische Leitf\u00e4higkeit der Nerven reversibel zu unterdr\u00fccken.<\/li>\n<li><strong>Pocket Test:<\/strong> \u00abHosentaschen Test\u00bb: Ist es m\u00f6glich die Hand in die Hosentasche zu stecken? Das Streckdefizit oder die Beugekontraktur der Fingergelenke z. B. bei der Dupuytren\u2019sche Kontraktur wird so grob bewertet. Ein anderer gel\u00e4ufiger Test ist der tabletop Test.<\/li>\n<li><strong>Polyneuropathie:<\/strong> Gruppe von Erkrankungen mehrere (= poly) periphere Nerven betreffend. Je nach Krankheitsbild unterscheidet man Krankheiten, welche eher die Zellforts\u00e4tze der Nervenzellen (Axone) oder priorit\u00e4r die H\u00fcllen der Nervenforts\u00e4tze, die proximalen oder eher die distalen, eher motorisch, sensible oder vegetative Nerven betreffen sowie symmetrische und asymmetrische Formen. Die Symptome k\u00f6nnen je nach betroffenem Nerventyp sehr vielf\u00e4ltig sein. Die Ursachen sind vielf\u00e4ltig. Mit zu den h\u00e4ufigsten Ursachen z\u00e4hlen die Zuckerkrankheit, Medikamente oder Vitaminmangel.<\/li>\n<li><strong>Posterior:<\/strong> Siehe anterior.<\/li>\n<li><strong>Prognose:<\/strong> W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeutet Prognose: Vorwissen oder Vorauskenntnis. Sie ist eine wahrscheinliche Entwicklung in der Zukunft. Die Prognose zeichnet sich durch ihre Wissenschaftsorientierung im Gegensatz zur Prophezeiung aus. Im medizinischen Sinne bezeichnet die Prognose den wahrscheinlichen Krankheitsverlauf z. B. mit oder ohne Therapie.<\/li>\n<li><strong>Pronation und Supination<\/strong>: Rotationsbewegung oder Umwendbewegung des Unterarms. Bei der Pronation des Unterarms \u00fcberkreuzen sich Elle und Speiche; beim h\u00e4ngenden Arm zeigt die Handfl\u00e4che nach hinten, beim gebeugten Ellenbogen zeigt die Handfl\u00e4che nach unten. Bei der Supination liegen Elle und Speiche parallel nebeneinander. Beim h\u00e4ngenden Arm zeigt die Handfl\u00e4che nach vorne, beim gebeugten Ellenbogen zeigt die Handfl\u00e4che nach oben.<\/li>\n<li><strong>Pronatorlogen Syndrom:<\/strong> Im Vergleich zum Karpaltunnelsyndrom eher seltene Kompression des Mediannerven auf H\u00f6he des proximalen Unterarms. Kann mit dem Golfer-Ellenbogen (Enthesiopathie des epicondylus humeri medialis) vergesellschaftet sein.<\/li>\n<li><strong>Proximal und distal:<\/strong> Begriffspaar zur Lagebestimmung z. B. einer anatomischen Struktur relativ zu einer anderen. Proximal bedeutet zum Rumpf oder zentral hin gelegen, distal bedeutet zur Peripherie hin gelegen. Andere Begriffspaare sind radial und ulnar, dorsal und palmar sowie anterior und posterior.<\/li>\n<li><strong>Pyramidenbein:<\/strong> Auch Os triquetrum, siehe Carpus.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>R<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Radialnerv:<\/strong> Siehe N. radialis.<\/li>\n<li><strong>Radial und ulnar:<\/strong> Ist ein Begriffspaar zur Lagebestimmung z. B. einer anatomischen Struktur relativ zu einer anderen. Radial bedeutet auf H\u00f6he der Finger, der Hand und des Unterarms daumenseitig oder zur Speiche hin gelegen, ulnar bedeutet kleinfingerseitig oder ellenseitig gelegen. Andere Begriffspaare sind proximal und distal, dorsal und palmar sowie anterior und posterior.<\/li>\n<li><strong>Radius:<\/strong> Einer der beiden Unterarmknochen, auch Speiche genannt. Er bildet mit der Ulna (Elle) das kn\u00f6cherne Ger\u00fcst des Unterarms und ist Teil des Ellenbogengelenkes und des Handgelenkes.<\/li>\n<li><strong>Rekonvaleszenz:<\/strong> Heilung, Heilungsverlauf.<\/li>\n<li><strong>Remission:<\/strong> Vor\u00fcbergehendes oder dauerhaftes Nachlassen von Krankheitssymptomen im Gegensatz zur Heilung der Erkrankung.<\/li>\n<li><strong>Retinaculum flexorum:<\/strong> Transversal \u00fcber die Handwurzel (Carpus) verlaufendes und den Karpaltunnel nach palmar abgrenzendes Band.<\/li>\n<li><strong>Rezidiv:<\/strong> Wiederauftreten einer Krankheit nach initial erfolgreicher Behandlung oder nach spontaner Remission.<\/li>\n<li><strong>Ringb\u00e4nder:<\/strong> Quer \u00fcber den Fingerknochen verlaufende B\u00e4nder (Ringb\u00e4nder A1-5) bilden mit den Fingerknochen einen Kanal. In diesem Kanal gleiten von der Sehnenscheide umgeben die Beugesehnen. Die Ringb\u00e4nder f\u00fchren die Sehnen nah am Knochen. Die Kontraktur der Beugemuskeln f\u00fchrt daher direkt zur Auslenkung der Sehne (Gleitamplitude). Dies ist eine Voraussetzung, dass die Muskelkontraktur in Bewegung \u00fcbersetzt wird. Ist das Ringbandsystem zerst\u00f6rt, kommt es zum Bogensehnenph\u00e4nomen. Die Ringb\u00e4nder haben eine unterschiedliche Relevanz. Das handfl\u00e4chennahe Ringband (A1-Ringband) wird zur Therapie des schnellenden Fingers gespalten, ohne dass die Sehnenauslenkung der Beugesehne abnimmt. Ist das komplette Ringbandsystem zerst\u00f6rt, kommt es zum Bogensehnenph\u00e4nomen.<\/li>\n<li><strong>R\u00f6ntgen (konventionelles):<\/strong> Das R\u00f6ntgen ist eine bildgebende Untersuchung. Die unterschiedlichen Gewebsdichten des menschlichen K\u00f6rpers absorbieren R\u00f6ntgenstrahlen unterschiedlich stark. Diesen Absorptionsunterschied macht sich die R\u00f6ntgendiagnostik zunutze. Das herk\u00f6mmliche R\u00f6ntgenbild zeigt eine Abbildung des dreidimensionalen Objektes (z. B. einer Hand) durch ein zweidimensionales Bild. Daher werden oft zwei R\u00f6ntgenbilder derselben Region aus zwei Richtungen (in 2 Ebenen) erstellt. Die R\u00f6ntgendiagnostik bietet eine gute diagnostische M\u00f6glichkeit, um Knochenbr\u00fcche und Gelenkverschleiss bildlich darzustellen. Je nach Verdachtsdiagnose wird die R\u00f6ntgenuntersuchung durch eine weitere Bildgebung (CT oder MRT) erg\u00e4nzt.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>S<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Schnappfinger:<\/strong> Siehe schnellender Finger.<\/li>\n<li><strong>Schl\u00fcsselgriff:<\/strong> Siehe Funktionsstellung der Hand.<\/li>\n<li><strong>Schnellender Finger:<\/strong> Auch Schnappfinger, Springfinger, Triggerfinger oder Digitus saltans. Entz\u00fcndete oder verdickte Beugesehnen gleiten nicht mehr frei und ohne Widerstand unter den verdickten Ringb\u00e4ndern hindurch. Relativ ist der Digitalkanal im Bezug zur Sehne zu eng (Tendovaginitis stenosans). Es kommt zu einem H\u00e4ngenbleiben, Schnappen oder Trigger Ph\u00e4nomen. Anfangs kann der Betroffene den Finger noch aktiv mit erh\u00f6htem Kraftaufwand beugen oder strecken, bei fortschreitender Symptomatik reicht die aktive Kraft nicht mehr aus und die andere Hand wird zur Bewegung des Fingerstrahls benutzt. Zuletzt ist der Finger komplett blockiert \u2013 dies kommt allerdings eher selten vor. Die Ursachen sind vielf\u00e4ltig, das H\u00e4ngenbleiben ist oft schmerzhaft (siehe auch Behandlungen).<\/li>\n<li><strong>Sonographie:<\/strong> Die Sonographie ist eine bildgebende Untersuchung: Ultraschall durchdringt Gewebe. Anhand der Reflexionsmuster des Ultraschalles an den Gewebeoberfl\u00e4chen im Inneren des K\u00f6rpers wird ein Bild der inneren Gewebsstrukturen erstellt. Diese Untersuchung eignet sich besonders f\u00fcr die Beurteilung von Weichgewebe (Sehnen, Nerven, Ganglien, Weichgewebstumoren).<\/li>\n<li><strong>Springfinger:<\/strong> Siehe schnellender Finger.<\/li>\n<li><strong>Strecksehnenf\u00e4cher:<\/strong> Die Strecksehnen der Finger und des Handgelenkes verlaufen in sechs voneinander abgegrenzten Rinnen, welche von den handgelenknahen Unterarmknochen und einem dar\u00fcber quer verlaufenden Band (Retinakulum extensorum) gebildet werden.<\/li>\n<li><strong>Sulcus ulnaris:<\/strong> Rinne auf H\u00f6he des Epicondylus medialis durch welche der Ulnarnerv verl\u00e4uft. Anatomischer Bereich in dem am h\u00e4ufigsten die Ulnarnervenkompression erfolgt. Im Gegensatz dazu ist die Kompression auf H\u00f6he der Loge de Gyon eher selten.<\/li>\n<li><strong>Supination:<\/strong> Siehe Pronation.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>T<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Tabletop Test:<\/strong> Die Hand wird auf die Tischoberfl\u00e4che gelegt. Das Streckdefizit oder die Beugekontraktur der Fingergelenke z. B. bei der Dupuytren\u2019sche Kontraktur wird so grob bewertet. Ein anderer gel\u00e4ufiger Test ist der Pocket Test.<\/li>\n<li><strong>Tendovaginitis De Quervain:<\/strong> Akute Entz\u00fcndung mit Druckschmerz entlang der Daumenstrecksehnen im ersten Strecksehnenfach\u00a0(M. abductor pollicis longus, M. extensor pollicis brevis). Pathognomisch ist ein Dehnungsschmerz der Sehnen (Finkelstein Test).<\/li>\n<li><strong>Tendovaginitis stenosans<\/strong>: Siehe Tendovaginitis De Quervain und \u2018schnellender Finger\u2019.<\/li>\n<li><strong>Tennisellenbogen<\/strong>: Siehe Enthesiopathie des epicondylus humeri lateralis.<\/li>\n<li><strong>Triggerfinger<\/strong>: Siehe \u2018schnellender Finger\u2019.<\/li>\n<li><strong>Torsion<\/strong>: Gelenkverdrehung, welche mit einer Dehnung oder einem Bandriss einhergehen kann. Sie unterscheidet sich von der Luxation, bei der das ausgerenkte Gelenk nicht mehr kongruent steht.<\/li>\n<li><strong>Tumor:<\/strong> Geschwulst oder Schwellung und damit im weiteren Sinn jede umschriebene Volumenzunahme eines Gewebes unabh\u00e4ngig der Ursache. Unterschieden wird grob zwischen gutartigen Tumoren (z.B. Ganglion) oder b\u00f6sartigen Tumoren (Krebsgeschwulst).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>U<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>\u00dcberbein<\/strong>: Auch als Ganglion bezeichnet.<\/li>\n<li><strong>Ulna<\/strong>: Einer der beiden Unterarmknochen, auch Elle genannt. Sie bildet mit der Speiche (Radius) das kn\u00f6cherne Ger\u00fcst des Unterarms und ist Teil des Ellenbogengelenkes und des Handgelenkes.<\/li>\n<li><strong>Ulnar:<\/strong> Ulnarseitig oder kleinfingerseitig gelegen, siehe auch radial.<\/li>\n<li><strong>Ulnarnerv<\/strong>: Siehe N. ulnaris.<\/li>\n<li><strong>Ulnarisrinnensyndrom<\/strong>: Siehe Kubitaltunnelsyndrom.<\/li>\n<li><strong>Ulnaristransposition: <\/strong>Auch Ulnaris Vorverlagerung. Verlagerung des Ulnarnerven aus seiner anatomischen Lage hinter dem ellenbogennahen Oberarmknochen nach vorne. Die Kompression bei ellenbogenaufst\u00fctzenden T\u00e4tigkeiten und die Dehnung des Ulnarnerven bei Aktivit\u00e4ten mit starker Ellenbogenbeugung werden so vermieden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>V<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Volar:<\/strong> Gleichbedeutend mit palmar.<\/li>\n<li><strong>Vieleckbein, grosses:<\/strong> Os trapezium, siehe Carpus.<\/li>\n<li><strong>Vieleckbein, kleines:<\/strong> Os trapezoideum, siehe Carpus.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><div class=\"ult-spacer spacer-6a1e2297914a2\" data-id=\"6a1e2297914a2\" data-height=\"100\" data-height-mobile=\"20\" data-height-tab=\"50\" data-height-tab-portrait=\"35\" data-height-mobile-landscape=\"20\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div><div class=\"ult-spacer spacer-6a1e2297914b4\" data-id=\"6a1e2297914b4\" data-height=\"50\" data-height-mobile=\"20\" data-height-tab=\"35\" data-height-tab-portrait=\"35\" data-height-mobile-landscape=\"20\" style=\"clear:both;display:block;\"><\/div>[\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row gap=&#8220;35&#8243; content_placement=&#8220;top&#8220; bg_type=&#8220;video&#8220; video_url=&#8220;https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/wp-content-329291\/uploads\/2020\/05\/manus_playing_the_violin.mov&#8220; video_opts=&#8220;loop,muted&#8220; video_poster=&#8220;id^445|url^https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/wp-content-329291\/uploads\/2020\/05\/manus_geigerin.jpg|caption^null|alt^null|title^manus_geigerin|description^null&#8220; bg_override=&#8220;full&#8220; enable_overlay=&#8220;enable_overlay_value&#8220; overlay_color=&#8220;rgba(40,205,255,0.36)&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row gap=&#8220;35&#8243; content_placement=&#8220;top&#8220; enable_overlay=&#8220;enable_overlay_value&#8220; overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.41)&#8220; el_id=&#8220;behandlungswege&#8220;][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-613","page","type-page","status-publish","hentry","description-off"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/613\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.manus-fribourg.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}